Im Bundesland Hamburg wohnen knapp zwei Millionen Menschen auf engstem Raum. Die hohe Bevölkerungsdichte, viele Sonderbauten und denkmalgeschützte Gebäude wie das Alte Rathaus tragen dazu bei, dass im Brandfall viele Menschenleben gefährdet sind. Kein Wunder also, dass die Feuerwehr des Stadtstaates strenge Anforderungen an Leitmittel wie Feuerwehrlaufkarten hegt. Welche Vorgaben bei der Erstellung bedacht werden müssen und was für Brandschutz Checkup als zertifizierten Feuerwehrlaufkarten Hamburg Anbieter spricht, erfahren Sie nachfolgend.
Diese Richtlinien gelten bei der Anfertigung von Feuerwehrlaufkarten
Über 330.000 Einsätze absolvieren die Angehörigen der Hamburger Feuerwehr Jahr für Jahr. Da die Einsatzkräfte des Stadtstaates nicht in jedem Stadtgebiet über eine umfassende Ortskenntnis verfügen können, werden für den Brandfall Orientierungshilfen bereitgestellt.
Gebäude mit einer Brandmeldeanlage beispielsweise müssen über Feuerwehrlaufkarten nach DIN VDE 0833 und DIN 14675 verfügen, die den Angriffsweg zu auslösenden Meldern verdeutlichen und so zu einer schnellen Eindämmung der Gefahr verhelfen.
Zur Erstellung schreiben die Normen Folgendes vor:
- Feuerwehrlaufkarten müssen beidseitig und farbig gestaltet werden
- Neben einer Gebäudeübersicht werden Geschossgrundrisse mit dem Angriffsweg zum auslösenden Melder angezeigt
- Je Meldergruppe müssen Planersteller eine eigene Laufkarte anfertigen
- Jede Laufkarte muss mit einer Legende zu den verwendeten Symbolen ausgestattet werden
- Es sind Piktogramme nach DIN 14675-1 zu verwenden
- Feuerwehrlaufkarten werden laminiert und mit Kartenreitern versehen
- Der Kartenkopf sollte Informationen zum Gebäude, Dienstleister und den Rauchmeldern enthalten
Wichtig ist, dass auch die Angaben der Hamburger Feuerwehr zu Feuerwehrlaufkarten beachtet werden. Eine enge Absprache des Planerstellers mit der zuständigen Brandschutzdienststelle ist unumgänglich, da die Laufkarten später von derselben freigegeben werden müssen.
Unter den Technischen Anschlussbedingungen der Hamburger Feuerwehr wird zusätzlich vorgegeben, dass:
- Die Laufkarten dem DIN A4 Format entsprechen sollten
- Feuerwehrlaufkarten auf die Lage der Brandmeldezentrale, des Feuerwehr-Anzeigentableaus und des Feuerwehrbedienfeldes hinweisen müssen
- Die Laufkarten sollten in einen Ordner abgeheftet werden
- Feuerwehrlaufkarten müssen an der Brandmeldezentrale aufbewahrt werden
Die zusätzlichen Anforderungen der Hamburger Feuerwehr müssen zwingend erfüllt werden, wenn die Brandmeldeanlage aufgeschaltet werden soll.
Warum auf eine Fachfirma zur Anfertigung von Feuerwehrlaufkarten setzen?
Auch im Stadtstaat Hamburg dürfen laut DIN 14675 seit 2003 nur noch zertifizierte Dienstleister Feuerwehrlaufkarten anfertigen. Aus diesem Grund sollten sich Gebäudebetreiber an eine Fachfirma mit entsprechendem Know-how und ausreichender Erfahrung wenden.
Wir von Brandschutz Checkup sind Ihr Feuerwehrlaufkarten Anbieter in Hamburg, der die Absprache mit der örtlichen Feuerwehr und Planerstellung für Sie übernimmt. Dabei profitieren Sie stets vom bestmöglichen Preis-Leistungs-Verhältnis, weil wir auf eine umständliche und kostspielige Ortsbegehung verzichten.
Anstatt vor Ort Maß zu nehmen, erstellen wir die Laufkarten auf Basis bestehender Pläne, Laufkarten und Grundrisse. Diese digitalisieren wir, um auch künftige Aufgaben möglichst effizient erledigen zu können.
Werden am Gebäude etwa bauliche Maßnahmen vorgenommen, sollten diese zeitnah in die Laufkarten übernommen werden. Solche Aktualisierungen können wir für Sie erledigen.
Übrigens: Ihre Laufkarten sollten spätestens alle zwei Jahre geprüft werden. Hierbei müssen Brandschutzbeauftragte feststellen, ob die Angaben noch den örtlichen Gegebenheiten entsprechen oder Änderungen an den Unterlagen vorgenommen werden müssen.