Flucht und Rettungsplan - Preis
Flucht- und Rettungsplan für 139 €
    • Erstellung nach DIN-ISO 23601
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Flucht- und Rettungsplan Kita - Brandschutz in Kindergärten

Flucht- und Rettungsplan Schule gem DIN ISO 23601In Kindertagesstätten ist der Brandschutz ebenso bedeutend und ernst zu nehmen, wie in allen anderen Gebäuden auch. Als Arbeitsstätte muss auch der Kindergarten über den Flucht- und Rettungsplan für Kitas verfügen – und im Notfall den richtigen Weg weisen. Kindertagesstätten sind nicht selten komplex eingerichtet, sodass der kürzeste Fluchtweg vor allem für neue Mitarbeiter oder Besucher nicht immer einfach ersichtlich ist. Umso wichtiger, dass der Flucht- und Rettungsplan übersichtlich genug gestaltet wurde, um in nur wenigen Augenblicken Klarheit zu schaffen.

Anforderungen an den Flucht- und Rettungsplan in Kitas

In Kindertagesstätten gilt, dass mindestens zwei möglichst kurze Fluchtwege jedes Geschosses unabhängig voneinander in Sicherheit führen. Ist die Tagesstätte ebenerdig, müssen Gruppenräume durch eigene Türen ins Freie führen können, sodass der Nebenfluchtweg über den Eingangsbereich der Kita führt. Um hier als Neuling, Eltern oder Besucher einen guten Überblick zu behalten, ist der richtige Flucht- und Rettungsplan in Kitas unerlässlich. Dieser ist nach den Anforderungen der DIN ISO 23601 zu erstellen, sodass das Gestalterische nach internationalen Standards vereinheitlicht wird. So muss der Flucht- und Rettungsplan für die Kita:

  • Auf weißem oder nachleuchtend-weißem Hintergrund abgebildet werden
  • Einen hellgrün ausgewiesenen Hauptfluchtweg ausweisen
  • Notausgänge aufzeigen
  • Die Sammelstelle mit einem grünen Piktogramm vermerken, auf dem Personen mit Pfeilen ringsum zu sehen sind
  • Verhaltensregeln für Brand- und Notfälle mitteilen
  • Den Standort von Hilfsmitteln wie Erste-Hilfe-Sets zeigen
  • Mindestens die Größe A3 besitzen
  • Den Standpunkt des Betrachters darstellen und bezeichnen
  • So angebracht werden, dass er der Blickrichtung des Betrachters entspricht

Dies sind natürlich nicht alle Vorschriften, die es bei der Erstellung des Kita Flucht- und Rettungsplanes zu beachten gilt. Auch sollte darauf geachtet werden, dass Sicherheitszeichen mindestens 7mm Größe vorweisen – und die Schrift mindestens zwei Millimeter hoch ausfällt. Nur auf diesem Wege kann auch eine gute Erkennbarkeit aller Informationen gewährleistet werden.

Das muss in Sachen Brandschutz in Kindertagesstätten beachtet werden

Fluchtwege in Kindertagesstätten sollten die Mindestbreite nach DIN ISO 23601 vorweisen können. Dabei ist zu beachten, dass zu Stoßzeiten neben der Menge an Kindern und Erziehern auch abholende Eltern den Fluchtweg mitbenutzen müssen. Die Fluchtwege dürfen nicht durch Kinderwagen, Spielzeug oder Ähnliches zugestellt werden und sollten möglichst auch nicht als Spielbereiche dienen, um im Notfall keinerlei Hindernisse aufzuweisen. Kinder unter drei Jahren sollten Aufenthaltsbereiche im Erdgeschoss erhalten, um dort leichter evakuiert werden zu können. Denn: Die Kinder müssen seitens des Personals geführt oder gar getragen werden. Wendel- und Spindeltreppen sollten als Notausgang in Kitas mit mehreren Geschossen nicht zum Einsatz kommen. Im Notfall können Kinder diese nicht gefahrlos nutzen, sodass auf bessere Möglichkeiten wie Notfallrutschen zu setzen ist. Diese können im Alltag auch spielerisch eingesetzt werden, sodass Kinder diese kennenlernen und in Notfällen keine Angst vor der Nutzung zeigen.

Auch in Kitas gilt: Brandschutzübungen helfen weiter

Brandschutzübungen werden für jede Arbeitsstätte einmal jährlich empfohlen. Hierbei sind die Mitarbeiter anhand des Flucht- und Rettungsplanes darin zu unterweisen, wie Hilfsmittel genutzt werden und die Evakuierung auf bestmögliche Art und Weise erfolgt. In der Kindertagesstätte sollte die Evakuierungsübung mit allen Kindern durchgeführt werden. So lernen diese langsam kennen, wie das richtige Verhalten im Brand- oder Notfall ausfällt – und welche Wege in den Ernstfällen genutzt werden können. Hierbei lassen sich auch Verbesserungsmöglichkeiten ausfindig machen, die für die Zukunft womöglich bedeutend sind.

Sammelplatz von besonderer Bedeutung

Der Fluchtweg sollte auch in Kindertagesstätten zu Sammelstellen führen, die im Freien zu finden sind und sich leicht erreichen lassen. Sie müssen auch im Brandfall die Möglichkeit bieten, sich vor Rauch, Funken und Trümmern zu schützen – was bereits bei der Planung und vor dem Erstellen des Flucht- und Rettungsplans für Kitas zu beachten ist. Der Sammelplatz dient nicht nur dazu, Sicherheit zu bieten, sondern erleichtert auch das Zählen und Erkennen aller Anwesenden – um beispielsweise fehlende Mitarbeiter und Kinder ausfindig zu machen. Nur auf diesem Wege können Rettungsmaßnahmen gezielt eingeleitet werden, ohne die Anderen zu gefährden.

Beachtenswertes bei der sicheren Einrichtung der Kita

Wenn die Kindertagesstätte eingerichtet wird, sollte auch darauf geachtet werden, dass Spielbereiche möglichst keinen Fluchtweg einnehmen und Flure gut passierbar bleiben. Zudem ist zu beachten, dass die Räumlichkeiten von nicht leicht entflammbaren Materialien profitieren. Verstecke wie Spielhäuser sollten so genutzt werden, dass im Notfall schnell geprüft werden kann, ob sich Kinder darin aufhalten. Diese Bereiche werden bei der Evakuierung häufig übergangen, sodass dies ruhig auch in die Flucht- und Rettungsplan Verhaltensregeln mit aufgenommen werden kann.

Ist der Flucht- und Rettungsplan für Kitas Pflicht?

Weil Kindertagesstätten ständig Besucher erhalten, in den meisten Fällen groß und unübersichtlich erscheinen und zahlreiche Mitarbeiter beherbergen, ist ein Flucht- und Rettungsplan für Kitas unerlässlich. Zwar liegt dieser im Ermessen des Arbeitgebers – jedoch wenden die meisten Kindergärten von Anfang an Flucht- und Rettungspläne an. Zu den zusätzlichen Brandschutzmaßnahmen in Kitas gehört unter anderem, dass:

  • Rauchmelder in allen Räumen und Fluchtwegen angebracht werden müssen
  • Deren Funktionstüchtigkeit ist mindestens einmal im Jahr zu überprüfen
  • Rauch- und Wärmeabzugsanlagen oder Druckbelüftungsanlagen werden von örtlichen Behörden nach Größe und Beschaffenheit der Kita vorgeschrieben
  • Brandschutzanlagen müssen regelmäßig geprüft werden

Auch hier sollte ein Brandschutz- oder Sicherheitsbeauftragter ernannt werden, der die Pädagogen und Pädagoginnen zu wichtigen Maßnahmen informieren kann. Eine spezielle Aus- und Weiterbildung ist auch hier zu beachten.

Fluchttüren dürfen auch in Kindertagesstätten nicht verschlossen werden

Wie in anderen Arbeitsstätten gilt auch in der Kita: Fluchttüren sollten nicht abgeschlossen werden, damit alle im Evakuierungsfall ungehindert passieren und ins Freie gelangen können. Dabei kann im besten Fall jede Gruppe der Kita durch eine eigene Tür ins Freie gelangen. Dabei ist zu beachten, dass kleine Kinderhände gerne auch Türen erkunden – und im Falle einer Fluchttür die Gefahr besteht, sich die Finger einzuklemmen oder den wachsamen Blicken der Erzieher zu entwischen. Damit es hier keine Probleme gibt, kann es sich lohnen, Fluchttüren mit Kindersicherungen anzuwenden. Hierfür gibt es bereits ausgereifte Sicherheitstechnik zu entdecken, die den Alltag mit vielen Kindern unterschiedlicher Altersgruppen erleichtert und dennoch eine schnelle Nutzung im Notfall möglich macht.

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Transparente Preisgestaltung

Die Kosten für die Erstellung von Flucht- und Rettungsplänen, Feuerwehrplänen sowie Feuerwehrlaufkarten können Sie unserer Preisliste entnehmen.

Flucht- und Rettungsplan Preis: 139 €

Format: A4-A2 nach DIN-ISO 23601 Lieferung erfolgt als PDF. Auf Wunsch auch gedruckt und inkl. Alurahmen.

Jeder weitere Etagenplan Preis: 49 €

Format: A4-A2 nach DIN-ISO 23601 Lieferung erfolgt als PDF. Auf Wunsch auch gedruckt und inkl. Alurahmen.

Feuerwehrplan ab 130 €

Format: A3 nach DIN 14095 oder nach Anforderungen der zuständigen Feuerwehr. Lieferung erfolgt als PDF. Auf Wunsch auch gedruckt.

Feuerwehrlaufkarten Preis: 25 €

A4-A3 nach DIN inkl. Abstimmung mit der zuständigen Feuerwehr

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